Sektion Triathlon - Berichte aus der aktuellen Saison

 

Jascha beim New York Marathon

Am Freitag den 03.11.2017 ging es nach New York. Einziges Problem dabei waren die vielen Erkälteten im Flugzeug direkt um mich herum. Ich wollte mich 1,5 Tage vor dem Marathon nicht mehr erkälten was zum Glück auch nicht passiert ist. Jetlag war nicht das große Problem, zumindest gefühlt nicht durch die ersten Eindrücke von New York. Das erste Marathonflair ist dann auf der Messe bei der Abholung der Startnummer (# 8828) aufgekommen. Man hatte dort viele lachende Gesichter um sich herum. Zurück in das Hotel ging es dann ebenfalls nicht gleich. Zu beeindruckt von Manhatten, war ich noch bis in der Nacht dort zu Fuß unterwegs. Schlusspunkt war der Times Square in der Nacht bei dem diese zum Tag wird. Am nächsten Tag ging es dann um ca. 05:30 am Morgen los. Umziehen, einen kleinen Happen essen und noch an den wichtigen Stellen einschmieren… Um 06:30 Uhr sind wir dann mit dem Bus zum Start an die Verrezano-Narrows Bridge in Staten Island gebracht worden. Nach der Brücke werden dann noch die Stadtteile Brooklyn, einen kleinen Teil von Queens und der Bronx sowie zum Schluss Manhatten durchlaufen. Großes Ziel ist dabei zunächst der Central Park aber eigentlich ist es der Weg dahin wie sich dann recht schnell herausgestellt hat. Damit werden alle fünf Stadteile von New York durchlaufen. Gemein haben alle fünf Stadtteile eines. Man wird überall getragen und unheimlich angefeuert von den Menschen die an die Strecke gekommen sind. Und das unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft! Am Start waren insgesamt ca. 55.000 Läufer (Finisher ca. 50.000) aus 135 Ländern. Eine sehr bunte Mischung bei der es, zumindest was ich mitbekommen habe, zum Glück keinerlei Probleme gegeben hat. So wie es sein soll! Allerdings waren die Sicherheitsvorkehrungen ebenfalls enorm. Es gab (angeblich auch während des Laufs) Scharfschützen auf den Dächern, Zufahrtsstraßen (alle Zufahrtsstraßen im Start- und Zielbereich) wurden mit riesigen Müllfahrzeugen blockiert und sehr viel Polizei und Armee an der Strecke. Beim Marathon selbst habe ich sehr schnell rausgefunden das es nicht um irgendeine Bestzeit über die Marathondistanz geht. Das funktioniert in New York sowieso nicht. Die Strecke ist sehr hügelig und anspruchsvoll. Ungefähr 10-15 Minuten bleibt man deshalb ungefähr (und das nicht nur gefühlt) hinter seinen Bestzeiten im Normalfall zurück. Vielmehr geht es in New York um das Erlebnis. Es waren sehr viele Menschen an der Strecke die ganz toll anfeuern, Musik machen, sich verkleiden und so eine riesige Party zusammen mit den Läufern feiern. Es macht riesig Spass wenn man sich darauf einlässt! Ich war deshalb die ganze Zeit über dabei Hände abzuklatschen, zu lachen, fotografieren und fotografiert zu werden. Darum war es auch eine gute Entscheidung die Kamera beim Laufen mitzunehmen. Ich habe das zum ersten Mal gemacht und es nicht bereut. Es hat zwar beim Laufen etwas gestört den Fotoapparat in der Hand zu haben aber für die ca. 15 Stopps war es super den Fotoapparat dabei zu haben. Einige der Fotos die beim Start, dem Ziel sowie während des Laufs entstanden sind, sind beigefügt. Trotzdem hat der eine oder andere Stopp dann ab spätestens km 30 dann doch weh getan. Und sei es erst nachdem ich wieder angelaufen bin… Nach 3:20hr bin aber auch ich dann ebenfalls ins Ziel gekommen. Das hat Platz 3.135 bedeutet. Das war aber ebenfalls Nebensache. Ganz lustig aber, alle Läufer unter 5:00hr werden am kommenden Tag mit Name und Zeit in der New York Times abgedruckt… Etwas gewöhnungsbedürftig war die Tatsache, dass es nach dem Lauf keine Duschen gegeben hat und man deshalb so wie man ist zurück ins Hotel laufen muss. Ist aber wahrscheinlich auch schwierig für 55.000 Menschen im Central Park Duschen aufzustellen! Ganz interessant war dann auch der folgende Tag wo man sehr viele Medaillen im New York spazieren gehen sieht. Offensichtlich sind viele Amerikaner sehr stolz darauf teilzunhmen. Man wird auch nach dem Lauf von vielen Passanten auf den Lauf angesprochen und zur Teilnahme beglückwünscht. Ich fand das irgendwie schön, würde wahrscheinlich so beim München-Marathon nicht stattfinden… Es war auf jeden Fall ein ganz tolles Erlebnis mit ganz vielen schönen Eindrücken für mich. Soweit jemand einmal die Möglichkeit zur Teilnahme hat kann ich deshalb nur sagen, MACHEN!!!

Gruss Jascha

alle Bilder gibt es hier

 

Regentriathlon bei der Challenge Walchsee

Am Sonntag, 3.9.17, startete ich meinen letzten Wettkampf für heuer, bei der Halbdistanz im Kaisergebirge. Bereits die ganze Nacht zum Sonntag prasselte der Regen mal mehr, mal weniger stark aufs Wohnmobildach. An Schlaf war kaum zu denken. Ein Blick aus dem WoMo in der Früh zeigte tief hängende Regenwolken über dem See, die umliegenden Berge waren von den Wolken verdeckt. Das Thermometer zeigte 4 Grad. Beim Schwimmstart um 9:20 Uhr regnete es nur noch leicht und die Temperatur war auf 8 Grad gestiegen. Das Schwimmen selbst war bei einer Wassertemperatur von 19 Grad noch der angenehmste Teil. Nach 37 Minuten verließ ich auf der leicht verkürzten Schwimmstrecke das Wasser und brauchte dann 10 Minuten für den Wechsel, da ich mich komplett umzog. Es war ungemein schwierig, die feuchten Klamotten, die im Wechselbeutel ja auch schon 3 Stunden im Regen lagen, anzubekommen. So ging ich dann mit 7 Minuten Rückstand auf den führenden meiner Altersklasse auf die Radstrecke. Ich hatte zwar an Handschuhe und eine Mütze gedacht, aber nicht an eine lange Hose. Nach wenigen Kilometern waren meine Füße und Knie eiskalt. Da half nur kräftig treten. Nach der Hälfte der ersten Runde setzte dann wieder ein stärkerer, kalter Regen ein, so dass ich nach einiger Zeit richtig zu zittern anfing. Das legte sich Gottseidank wieder, so dass ich die 2. Runde auf der auf 70 km verkürzten Radstrecke - wegen des Regens wurde ein Teilstück mit einer gefährlichen Abfahrt weggelassen - in Angriff nehmen konnte. Nach dem Radfahren führte ich dann plötzlich mit 16 Minuten Vorsprung. Das Laufen ließ ich gemächlich angehen. Die ersten Kilometer spürte ich die kalten Beine und Füsse kaum, ein komisches Gefühl. Aber auch das legte sich, so dass ich dann nach 5:14 Stunden als erster der AK 65 ins Ziel kam. Das Wetter machte vielen einen Strich durch die Rechnung. Nur 482 TeilnehmerInnen von 811 gemeldeten Teilnehmer erreichte das Ziel, in meiner AK nur 2 von 6. Damit habe ich heuer meine beiden Halbdistanzen gewonnen und wurde bei meiner ersten Langdistanz Vierter. Die guten Ergebnisse habe ich bei allen Wettkämpfen dem Radfahren zu verdanken. Deshalb auf diesem Weg auch vielen Dank an alle RSCler, die mich bei unseren Trainingsfahrten mitgeschleppt haben, besonders an Stefan und Frank, die mich in Südtirol die Berge hochgezogen haben und an unseren Triathlonwart Roland, der immer gute Tipps parat hatte.

Gruß
Wolfgang

RSC goes running beim Kissinger Halbmarathon

die Zeit der Radmarathon und Triathlon Saison neigt sich doch schon sehr dem Ende zu. Es wird also Zeit wieder etwas mehr zu laufen und um sich vielleicht auf die bald beginnende Wintertraining Saison vorzubereiten. Sechs RSC´ler + Effes Bruder waren in Kissing am Start und nahmen mit viel Spaß an der Laufveranstaltung teil. Gelaufen wurde auf einem flachen 7km Rundkurs welcher nach Lust und Laune bis zu dreimal gelaufen werden konnte. Daniel unsere Maschine wollte eine (sehr) schnelle Runde zur Vorbereitung für seinen letzten Triathlon Wettkampf am 03.09 nutzen. Mit einer brutalen Zeit von 0:24Std. ist ihm dies in beachtlicher Manier gelungen und holte sich den Sieg auf der 7km Runde. Heiko kommt zur Freude aller nach seiner langen Verletzungspause immer mehr in Schwung und lief ebenfalls eine Runde. Vier RSC´ler liefen drei Runden...

David welcher sich für nächstes Jahr den ein oder anderen Triathlon Wettkampf vornimmt lief diese mit einer Zeit von 1:41Std. am schnellsten. Frank und die zwei Effes wollten zusammen eigentlich nur zwei Runden laufen. Aber gegen Ende der zweiten Runde überredeten sich die Drei gegenseitig die 21km in 1:45Std voll zu machen...so soll es sein. Das die Jungs ordentlich Spaß beim Laufen hatten könnt Ihr auf zahlreichen Bildern von Fabian und Ernst sehen....Danke fürs Anfeuern!! 

Die nächste Laufveranstaltung mit RSC Beteiligung ist am 10.09 beim Friedberger Halbmarathon. David und Christian Ohantel würden sich über zahlreiche RSC´ler auf oder neben der Strecke freuen. Mitläufer können sich gerne bei David Rother via Email (David [PUNKT] Rother [AT] rsc-mering [PUNKT] de) melden.

 

Erlanger Triathlon 2017 ... es sollte wieder einmal heiß werden.

Die Wettervorhersage hatte es angkündigt, der Wettertrend am Samstag hatte es bestätigt; es sollte beim Erlanger Triathlon wieder einmal richtig heiß werden. Schon während der Anfahrt morgens nach Erlangen zeigte sich der Himmel wolkenlos und die Sonne gab sich richti Mühe, den Tag mit Wärme und Hitze zu versorgen. Im Verlauf des Wettkampfgeschehens sollten die Temperaturen die Marke von 30° Grad Celsius deutlich übersteigen. Gerade auf der Laufstrecke sollte Hitze dann vielen Athleten ordentlich zusetzen.Die Erfrischung und Abkühlung in Form von Wasser und Schwämmen sowie die Getränke in den Verpflegungsstellen wurden mehr als dankbar angenommen. Trotz der am Sonntag sich abzeichnenden hohen Temperaturen hatten die Regenfälle der vorhergehenden Tage das Wasser im Main-Donau-Kanal so abgekühlt, dass Neoprenanzüge beim Schwimmen erlaubt waren. Für mich begann der Wettkampf mit den Startschuss um 09:00 Uhr auf der Olympischen Distanz (1,5 Km Schwimmen - 40 Km Rad - 11 KM Laufen). Wie schon beim letzten Start in Karlsfeld habe ich auch in Erlangen wieder sehr lange benötigt, um einen guten Schwimmrhythmus zu finden. Erst nach gut 500 Meter konnte ich ein Gefühl für das Wasser entwickeln und dann auch etliche Mitsteiter noch vor dem Ausstieg aus dem Wasser überholen. Unterstützt durch Wasserwacht und DLRG wird jedem Schwimmer der Ausstieg über die Uferböschung hinauf auf den Kanaldamm erleichtert. Vorbei an vielen Zuschauern direkt am Schwimmausstieg und auf der sich direkt darüber befindenden Dechsendorfer Brücke ging der Weg nach Aufnahme des Wechselbeutels ins Wechselzelt. Erst hier darf der Neopren vollständig ausgezogen werden und muss dann in den Wechselbeutel verpackt werden. Weiter geht es durch den langen Radpark bis zum eigenen Fahrrad; bei 800 Rädern, die wie Hühner auf der Stange hängen, ist es nicht immer ganz einfach, das richtige Rad zu finden. Helm auf, Schuhe an, Starnummer um den Bauch und dann raus aus der Wechselzone und ab in den Sattel. Vierzig abwechslungsreiche Kilometer bestückt mit hügelichen Passagen, flachen Drückerstrecken und einem kürzeren Anstieg führen durch´s Erlanger Hinterland; immer wieder Kanal und Autobahn querend ghet der Weg zurück nach Erlangen in die Wechselzone zur Laufstrecke. Hier gilt es, das Rad schnellstmöglich abstellen, den Beutel mit den Laufutensilien aufnehmen und im Wechselzelt Laufschuhe anziehen und Mütze aufsetzen ... und raus auf die Laufstrecke. Entlang des Kanals verläuft die Strecke zum Sportgelände des TV 48 Erlangen, einmal auf der Laufbahn durch´s Stadion und wieder entlang des Kanals und schließlich denselben überquerend in den angrenzenden Wald. Rein in den Wald - bis zum Wendepunkt - raus aus dem Wald und wieder über den Kanal und nochmals am Kanaldamm bis ins Ziel im Stadion. Spätestens auf der Laufstrecke machte sich die Hitze gnadenlos bemerkbar. Ich komme grundsätzlich mit hohen Temperaturen gut klar und konnte auf den ersten Kilometern der Laufstrecke immer wieder vor mir laufende Athleten überholen. Einige hatten hier bereits vom Laufschritt in den zügigen Wanderschritt umgestellt oder blieben in den Verpflegungsstellen stehen, um die Abkühlung und Getränke ausgiebig nutzen zu können. Das Gehen ist mir erspart geblieben, aber zwischen Kilomer 7 und Kilometer 9 habe ich die Schritte deutlich verlangsamen müssen. Hier habe ich wohl auch die Platzierung auf dem "Podest" in der Altersklasse verspielt, denn der Konkurrent auf Platz 3 war nur knapp eine Minute vor mir im Ziel. Nach dem abshließenden letzten Kilometer am Kanaldamm bin ich recht zufrieden ins Ziel gekommen. Froh nicht noch eine weitere Runde laufen zu müssen, denn die Starter auf der Mitteldistanz (2 KM Schwimmen - 80 KM Rad - 20 KM Laufen) durften oder mussten nach einer zweiten Runde durch´s Stadion nochmals den Weg hinaus in die Hitze und durch den Wald angehen. Mit Platz 45 in der Gesamtwertung und Platz 4 in der AK 50 in einer Gesamtzeit von 2:27 Stunden bin ich mehr als zufrieden und habe mich direkt am Kuchenbuffet bedient. Es hat mir wieder riesig Spass gemacht und ich kann allen, die überlegen bei einer Mitteldistanz an den Start zu gehen, eine Teilnahme in Erlangen nur wärmsten empfehlen.

Roland

 

Richard auf dem Weg zum Ironman 70.3 in Portugal - Volkstriathlon Karlsfeld/Kuhsee

Im Winter dieses Jahres entstand der Gedanke etwas Neues auszuprobieren zu wollen. Triathlon sollte es sein und am besten gleich ein Ironman. Ok, ich habe dann doch etwas zurückgerudert und mich nur für einen Ironman 70.3, also die Halbdistanz (2 km Schwimmen/ 90 km Radfahren/ 21 km Laufen), entschieden. Eine schöne Location sollte es auch noch sein. So entschied ich mich für Cascais in unmittelbarer Nachbarschaft von Lissabon Anfang September. So, angemeldet war ich. Jetzt hieß es aber Schwimmen lernen. Bis dato konnte ich weder ordentlich Brustschwimmen (nur nach Hausfrauenart – Kopf oben und ja nicht die Haare nass werden lassen) noch geschweige denn Kraulen. Mindestens drei Mal die Woche nutzte ich die Mittagspause um im Spickelbad zu trainieren. Immer wieder musste ich ordentlich Chlorwasser schlucken, aber ich habe mich durchgekämpft und konnte Ende Februar 2000m am Stück durchschwimmen.

Richard Weiss

Seit ein paar Wochen bin ich auch regelmäßig mit unserem Triathlonwart Roland am Ilsesee beim Freiwasserschwimmen. Im Hinblick auf mein Event in Portugal habe ich mich für zwei Triathlon angemeldet. Beim ersten Einsatz in Karlsfeld musste ich doch einiges an Lehrgeld zahlen. Beim Schwimmstart viel zu weit vorne startend, werde ich in die Zange genommen und unter Wasser gedrückt. Es dauert lange bis ich mich wieder einigermaßen fange und weiter kraulen kann. Beim anschließenden Radfahren und Laufen hängt mir das verkorkste Schwimmen noch arg nach. Die Premiere ist damit ordentlich misslungen. Eine Woche später beim Kuhsee-Triathlon versuche ich es besser zu machen. Ich schwimme ganz am Rand und kann so größeren Feindkontakt weitestgehend vermeiden. Die 500m kann ich damit ohne Probleme durchkraulen und erreiche im Mittelfeld die Wechselzone. Beim Radfahren kann ich zahlreiche Plätze gut machen und so im vorderen Feld zum abschließenden Laufen wechseln. Erwartungsgemäß musste ich beim Laufen doch den ein oder anderen ziehen lassen, so dass am Ende ein 9. Platz in meiner AK heraussprang. Insgesamt liege ich im Plan für Portugal und werde die kommenden Wochen nochmals verstärkt an meinem Schwimmstil arbeiten und auch noch ein paar Laufeinheiten absolvieren. Ich hoffe, ich kann dann im September positiv von meinem ersten Ironman 70.3 berichten.

Richard Weiss

Zum Abschluss noch einmal auf's Treppchen

Schongau ist für mich inzwischen ein Pflichttermin, da ich der einzige Athlet bin, der an allen Wettkämpfen die vom Tri Team Schongau ausgerichtet wurden, teilgenommen hat. Inzwischen 18 Veranstaltungen, dementsprechend bekannt bin ich auch bei diesem Triathlon. Geschwommen wird im Lech, der kurzzeitig angestaut wird und daher keine Strömung hat. 17,8 °C wurden gemessen, so konnte ich meinen neuen Neopren wieder zum Einsatz bringen. Mit meinem 1:37 min/100m Schnitt, war ich auch sehr zufrieden. Katastrophe war mal wieder der Wechsel zum Radfahren, weil ich erhebliche Probleme beim Neoprenausstieg mit meinen eingeschlafenen Fingern hatte. Die Radstrecke in Schongau ist ein sehr eckiger Kriteriumskurs mit kurzen giftigen Anstiegen und teilweise in der Stadt mit Kopfsteinpflaster. Diesmal auch noch mit starkem Wind. Mehr als ein 34 km/Std Schnitt war da für mich nicht drin. Trotzdem hab ich aber nicht viele Plätze eingebüßt. Gelaufen werden anschließend 4 Runden durch die Schongauer Innenstadt, was wiederum für die Zuschauer sehr interessant ist. Die gesamtzweitplatzierte Dame, war beim Lauf immer gleichauf mit mir. Im Ziel hat sie sich dann überschwänglich bedankt, dass ich sie zu einer für sie hervorragenden Zeit "gezogen" habe. Selber war ich auch hochzufrieden, da ich mit 2:23 Std Endzeit 7 Min schneller war als letztes Jahr und zudem noch den 2.Platz in meiner Altersklasse M 50 erreicht habe.

Christian Ohantel

 

Sprinttriathlon Zusmarshausen

Am Sonntag 16.07. war ich in Zusmarshausen beim Sprinttriathlon (700m, 23km, 5km). Die kurze Strecke war perfekt für meinen Trainingsstand (wenige Kilometer, dafür mit Vollgas). Bei perfektem Triathlon-Wetter ist mir auch ein nahezu perfekter Wettkampf gelungen, so dass ich insgesamt 14. von 170 Teilnehmern wurde und 2. in meiner Alterklasse. Diesen Wettkampf kann ich nur jedem empfehlen, auch allen Einsteigern. Die Organisation war super, die Radstrecke komplett für den Verkehr gesperrt und die Stimmung außergewöhnlich gut für einen eher kleinen Wettkampf.

Hendrik

 

Karlsfelder Triahtlon 2017

Der Wecker klingelt um 05:45 Uhr am Sonntag Morgen. Eigentlich noch keine Zeit zu Aufstehen. Doch bei bestem Sommerwetter und angekündigten Temperaturen von angenehmen 20°-22° Celsius stellt sich direkt die Vorfreude auf den anstehenden Wettkampf ein. Kurzes Frühstück - eine Tasse Tee mit ins Auto und los geht´s Richtung Karlsfeld. Als ich dort ankomme herrscht noch angenehme Ruhe im und um das Sportgelände. Auch die Parkplatzsituation ist noch entspannt und die Ausgabe der Startunterlagen verläuft ohne lange Schlange und Wartezeit. Wenig später herrscht dann reges Treiben und deutlich über 1.000 Starter, verteilt auf Olympische Distanz und Volkdistanz bevölkern das Sporplatzareal, den nahegelegenen See und die sich dazwischen befindliche Wechselzone. Püntklich um 09:00 Uhr fällt der Starschuss für die erste Startgruppe der Olympischen Distanz (1,5 Km Schwimmen - 46 KM Rad -10 KM Laufen). Weitere 2 Startgruppen werden im Abstand von je 5 Minuten auf die Rennstrecke und ins Wasser geschickt. Ab 10:25 Uhr wird dann in drei Startgruppen der Wettkampf über die Volksdistanz (500 M Schwimmen - 26 KM Rad - 5 KM Laufen) gestartet. Die äußeren Bedingungen sind bestens; mein Start auf der Olympischen Distanz erfolgt in der dritten Startgruppe um 09:10 Uhr. Ich benötige einige hundert Meter im Wasser um einen guten Schwimmrhythmus zu finden. Bereits an der ersten Wendeboje schwimme ich auf die langsamernen Starter der vorherigen Startgruppe auf. Nach einer zweiten Wendeboje und einer langen Gerade bin ich auch schon aus dem Wasser und auf dem Weg in die Wechselzone. Der Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren ist eher suboptimal, da ich mich erstmal in meinen Neoprenanzug verknote. Endlich auf der Radstrecke kann die Tempohatz losgehen. Nach kurzer Anfahrt biegt die Radstrecke auf die vollständige gesperrte B 471 ein. Jetzt geht es auf einer Pendelstrecke auf der Bundesstraße endlang und zurück. Ohne Wind eine wahres Vergnügen; lediglich die sich bildenden Radgruppen (Windschattenfahren ist im Triahtlon eigentlich verboten) trüben die Freude etwas. Zurück in der Wechselzone -raus aus den Radschuhen und rein in die Laufschuhe und ab auf die Laufstrecke. Auch hier sind zwei Runden angesagt, um die erforderlichen 10 Km unter die Beine zu bringen. Unterstütz von vielen Zuschauern und an vier Verpflegungsstellen mit Getränken versorgt ist bald auch die letzte Teilstrecke bewältigt und ich kann mich im Ziel der üppigen Verpflegung mit Obst, Kuchen und diversen Getränken widmen. Trotz instensiver Ausschau im Zieleinlauf ist mir Richard auf den letzten Metern seines ersten Triathlons entgangen. Später bei der Zielverpflegung laufen wir uns dann noch über den Weg.

Roland

 

4. Platz AK für Wolfgang auf der Langdistanz beim Ironman Frankfurt

Nach mehr als 7 Monaten Vorbereitung, beginnend im November 2016 mit einem Kraulkurs, in der ich c. 92 Stunden gelaufen bin, 220 Stunden auf dem Rad saß, 80 Stunden in diversen Schwimmbädern verbrachte und 20 Stunden "Stabilisationstraining" absolvierte, fuhr ich am Freitag, 07.07.17, nach Frankfurt zu meinem Abenteuer Ironman. Neben der Abholung der Startunterlagen fand am Nachmittag die offizielle "Racebesprechung" auf den Tribünen am Römer statt. Am Samstag stand die Besichtigung der Wechselzonen, das Aufhängen der Wechselbeutel und das Eincheken des Fahrrads am Langener Waldsee auf dem Programm. Am Abend dann noch ein Missgeschick. Eine Wespe stach mich in den rechten Unterarm, der sofort zum Brennen und Jucken anfing. Nach einer unruhigen Nacht begann dann am Sonntag, 9.7., 03:30 Uhr, mein sogenannter "längster Tag". Mein Arm war inzwischen schon leicht angeschwollen und juckte immer schlimmer. Um 04:00 Uhr gabs im Hotel noch ein Athletenfrühstück, bevor uns der Hotelbus in die Nähe des Langener Waldsees brachte. Nach einem 2-km-Marsch über einen Waldweg erreichten wir den See mit der Wechselzone und dem Startbereich. Um 05:30 Uhr dann die erlösende Durchsage: Wassertemperatur 24,1 Grad, für die Altersklassenathleten ist der Neoprenanzug erlaubt.
Um 06:30 Uhr dann der Start der Profimänner, um 06:32 Uhr der Profifrauen. Imposant zu sehen, wie die loswegen. Um 06:40 Uhr begann der Start der Alterklassenathleten als sogenannter Rollingstart. Die Teilnehmer sollen sich nach ihrer geschätzten Schwimmzeit einordnen und alle 3 Sekunden werden dann 5 Athleten auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke geschickt. Ca. um 07:05 Uhr begann für mich der Wettkampf. Zu meiner Überraschung schaffte ich es, fast die gesamte Strecke durchzukraulen und kam auf eine Schwimmzeit von 1:32 Stunden. Das war zwar die langsamste meiner Altersklasse M 65, für mich aber eine Superzeit. Ich fands auch nicht besonders anstrengend, sondern auf dem letzten Kilometer eher langweilig. Beim Wechsel aufs Fahrrad ließ ich mir Zeit, reinigte meine Füße vom Sand, bevor ich mir die Socken anzog zum Schutz vor wundgeriebenen Füßen (Erfahrung) und suchte endlich ein Dixieklo auf. Das Radfahren machte richtig Spaß. Die ersten 10 km gehts auf breiten Straßen ziemlich flach nach Frankfurt hinein, man kann richtig Gas geben und einrollen. Nach der Stadtdurchfahrt gehts bei km 20 mit einem steilen Anstieg (The Biest) aus Frankfurt hinaus in Richtung Friedberg-Hessen. In Maintal-Hochstadt erwartet einen dann eine 800 m lange Ortsdurchfahrt über holpriges Kopfsteinpflaster, bei der man Angst um sein Fahrrad bekommt. Bei km 50 dann plötzlich Aufregung. Ein Riesenpulk Motorräder (Polizei, Ordner, Kameras) sind neben einem. Und dann brausen Sebastian Kienle und Andi Böcherer an einem vorbei. Schon Wahnsinn, mit welchem Tempo die 180 km abspulen. Wenig später geht es den Hühnerberg hinauf, die längste Steigung (und steilste Abfahrt) des Kurses. Über leicht gewelltes Gelände geht es über Friedberg wieder zurück nach Frankfurt. Vor der Einfahrt in die Stadt erwartet einen aber noch in Bad Vilbel der "Heartbreak Hill", ein langezogener kerzengerader Anstieg mit einer tollen Stimmung. Wieder in Frankfurt unten am Main angekommen, schnaufte ich erstmal auf, da ich auf die 2. Runde gehen konnte. Ab 13:00 Uhr wird nämlich die Streckensperrung langsam von hinter her aufgehoben. Wer um 13:00 Uhr nicht auf der 2. Runde ist, wird aus dem Rennen genommen. Ich wollte jetzt eigentlich die 2. Runde etwas gemütlicher angehen, um mich für das Laufen zu schonen. Aber bei der Abfahrt vom Hühnerberg, siehe oben, passiert es. Wegen meiner Abfahrtschwäche konnten mich einige Fahrer überholen. Der letzte schon unten am Berg. Der scherte dann vor mir ein, richtete sich auf und wurde deutlich langsamer. Ich überlegte kurz und setzte zum Überholen an. Da ertönte neben mir ein Pfiff. Ein Kampfrichter war ausgerechnet da zur Stelle, zeigte mir die blaue Karte und erklärte mir, dass das 5 Minuten Zeitstrafe wegen Windschattenfahren bedeudete. Ich hätte mich zuerst auf die 12 m Abstand zurückfallen lassen müssen und dann erst wieder überholen dürfen. Diskussion zwecklos. Vorbei wars mit gemütlicher angehen. Ich gab nochmal Gas, saß an der nächsten Penaltybox meine Strafe ab, kämpfte mich nochmal den Heartbreak Hill hinauf und erreichte dann nach 180 km und 5:45 Stunden die Wechselzone 2. Mein rechter Unterarm und die Hand hatten aufgrund des Wespenstichs und der Haltung auf dem Rad inzwischen den doppelten Umfang des linken Unterarms angenommen. Was tun? Jetzt aufgeben? Da ich mich so noch gut fühlte und keine Kreislaufprobleme hatte, mein Knie zwar wieder leicht schmerzte aber mich nicht behinderte, lief ich einfach mal los, und zwar genau so, wie ich es mir vorgenommen hatte. Immer 2,5 km laufen, dann an der Verpflegungsstelle genügend trinken und etwas essen. Zusätzlich kühlte ich an den Verpflegungsstellen, an denen es Eis gab, meinen Arm und spulte so die 4 Runden entlang des Mains ab, bevor es den Römer hinauf ins Ziel ging.
Nach 4:30 Stunden Laufzeit und einer Gesamtzeit von 12:01 Stunden lief ich durch ein Spalier von klatschenden und anfeuernden Zuschauern und vollbesetzten Tribünen durchs Ziel. Ein tolles Gefühl. Hinter dem Ziel werden die Teilnehmer von Betreuern empfangen und befragt. Als "mein" Betreuer den geschwollenen Arm sah, brachte er mich sofort ins Athletendorf zu einem Arzt, der mich erstmal schimpfte, dass ich das nicht früher untersuchen lassen habe, verpasste mir dann eine Kortisonspritze und ein Infusion und empfahl mir dringend, einen Allergietest machen zu lassen.
Die 12:01 Stunden bedeuten Rang 4 von 13 im Ziel der Alterklasse M 65 und Rang 1388 von 2170 Männern im Ziel (2600 Starter insgesamt).

Wolfgang

 

Triahtlon Ottobeuren

Ich war ja schon länger nicht mehr in Ottobeuren und hab feststellen müssen, die Baggerseen schauen auch nicht mehr so aus wie früher.Demzufolge wurde auch ein ziemlicher Zickzackkurs durch den Seenverbund geschwommen. Da das Wasser um die 20 °C hatte, konnte ich zum ersten Mal meinen neuen Neopren testen. Entweder hab ich wirklich einen schnellen Anzug erstanden, oder bin eine gute Linie um die Bojen geschwommen, denn ich kam als Erster vor meinen 3 Ligakollegen aus dem Wasser. Die ohnehin mit ordentlich Höhenmetern ausgestattete Radstrecke präsentierte sich heuer mit starkem böigem Wind. Die ersten 10 km führten direkt gegen den Wind, so dass ich Mühe hatte 30 km/h zu fahren. Anschließend wurde ein Rundkurs dreimal durchfahren. Damit wurde auch dreimal eine steile Abfahrt passiert, die mit Rückenwind Geschwindigkeiten über 90 km/h zuließ. Die letzte Abfahrt nach Ottobeuren rein, war bei starken Seitenwindböen nicht einfach zu fahren. Den 2. Wechsel in Ottobeuren lief bei mir suboptimal, so dass einer meiner Vereinskollegen an mir vorbeiziehen konnte. Es waren 4 Runden durch Ottobeuren zu laufen und bei einer Wendepunktpassage konnte ich meinen Rückstand auf den Vereinsrivalen gut kontrollieren. Aber da wir exakt die gleich Durchgangszeit von 4:38 min/km gelaufen sind, war der Abstand immer gleich. Mit eineinhalb Minuten Rückstand und einer Zeit von 2:24:33 bin ich dann als 2.ter unserer Mannschaft im Ziel eingelaufen. Nachdem ich mit deutlichem Abstand, der Älteste von uns Vieren war, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Jetzt muss ich mich wieder regenerieren für den nächsten Wettkampf in 2 Wochen in Schongau.

Christian Ohantel

 

Rothsee Triathlon 2017

Nach gefühlt hundert Jahren, tatsächlich waren es 4 Jahre, in denen ich wegen diverser Verletzungen und Operationen nicht an den Start habe gehen können, bin ich wieder aktiv in das Triathlon-Wettkampfgeschehen eingestiegen. Der Rothsee Triahtlon gehört für mich seit Anfang an zu den Veranstaltungen, bei denen ich immer sehr gerne gestartet bin und auch in den nächsten Jahren starten werde. Angereist bin ich bereits Freitag abends und habe das Wochenende mit meinem Bruder im Wohnwagen verbracht. Für mich die entspannte Art und Weise einen Wettkampf zu genießen. Bereits am Samstag fanden etliche Wettkämpfe statt; angefangen von Schüler und Jugend über Volksdistanzrennen bis hin zu den Wettkämpfen der
2.Bundeliga Süd sowohl bei Damen als auch Herren war jedoch Menge geboten und der Nachmittag mit Zuschauen und aktiver Erholung im See belegt. Start zum Hauptwettkampf über die Olympische Distanz (1,5 KM Schwimmen - 42 KM Radfahren - 10 KM Laufen) war dann am Sonntag ab 09:00 Uhr. In 10 Startgruppe wurden die mehr als 1.000 Einzelstarter auf die Reise geschickt; gefolgt von Staffelteilnehmer in nochmals 2 Startgruppen. Geschommen werden durfte wegen der warmen Wassertemperaturen (jenseits der 24° Celsius-Marke) ohne Neopren-Anzug. Nach einem eher mäßigen Wechsel in die Radschuhe und auf´s Rad ging die Hatz los durch´s hügelige fränkische Hinterland. Bei bedecktem Himmel und
dunklen Wolke war ich bemüht auf der Radstrecke nicht zu sehr an Zeit zu verlieren. Teilweise wurde ich von Mitstreitern in einer Geschwindigkeit überholt, die mich kurzfristig überlegen ließ, ob ich stehen geblieben sei. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem riesig, auch wenn der Wind von Kilometer zu Kilometer zulegte. Nach einem wieder ausbaufähigen Wechsel in die Laufschuhe -- ab auf die Laufstrecke. Diese verläuft auf dem Damm zwischen Rothsee und Main-Donau-Kanal in zwei Runden. Zwischenzeitlich hatte sich die Sonne zurückgemeldet und es war doch richtig heiß geworden. Bei der Anzahl der Starter und der zwei zu bewältigenden Runden wurde es auf der Laufstrecke nie einsam oder langweilig; zumal die Triathlon-Region Rothsee bekannt und berüchtigt ist für die Begeisterungsfähigkeit der vielen Zuschauer. Verteilt auf die Laufrunde wurden alle Atlethen bis ins Ziel begeisternd angetrieben und angefeuert.
Im Ziel konnten dann alle bei Sonne das enorme Kuchen- und Obstbuffet genießen. Zeiten und Platzierungen waren für mich erstmal nebensächlich. Ich habe nach vielen Rückschlägen wieder einen Triahtlon ins Ziel gebracht, habe riesig Spass gehabt dabei.

Roland Teufel

 

Platz drei für Daniel Hilbert beim Königsbrunn Triathlon

Nach einer durchgehend sommerlichen Woche, hat sich das Wetter am Sonntag nicht so rosig präsentiert. Aber er Ilsesee war noch so warm, dass das Tragen von Neoprenanzügen von vorneherein ausgeschlossen wurde. Eine knappe Stunde vorm Start, hat's aber zum Regnen angefangen und so richtig warm wurden es einem nicht mehr bis zum Startsignal. Aber einmal im Wasser, war das Fröstelgefühl weg und es lief dann eigentlich ganz gut. Lästiger war der Regen dann beim Radfahren. Durch die lange Trockenheit lag so eine richtige schaumige Suppe auf den Straßen. Der Wind war auch ziemlich kräftig und schnelle Radsplits waren heute damit nicht drin, auch weil auf den Abfahrten und Kurven etwas Tempo rausgenommen werden musste. Phasenweise haben mir auch die Zähne geklappert, bei diesen ungemütlichen Bedingungen. Mir ist dann noch im letzten Kreisverkehr so ein Fauxpas unterlaufen, weil ich im Wettkampfeifer eine Ausfahrt zu früh rausgefahren bin. Erst als mich ein ausnahmsweise freundlicher Autofahrer durch Hupen drauf aufmerksam gemacht hat, dass ich mich Richtung Mering bewege, ist mir der Fehler überhaupt aufgefallen. Also nichts wie zurück zum Kreisverkehr, da seh ich dann die 5 Radfahrer, die ich vorher im Laufe des Rennens überholt habe und muss mich leider wieder hinten einreihen. Zumindest bin ich dann mit ordentlich Wut im Bauch auf die Laufstrecke und hab versucht meine Konkurrenten wieder einzuholen, was mir aber nur zum Teil gelungen ist. Ganz stark ist Daniel gefahren, getreu seinem Motto: "Der Wade keine Gnade". Trotz der widrigen Bedingungen einen knappen 40er Schnitt mit einer Endzeit von 2:17:45 auf den 3. Gesamtrang. Ich hab deutlich länger gebraucht: 2:41:56 und leider nur den undankbaren 4. Platz in der AK 50 erreicht.
Aber ich hab keinen Groll, die andern 3 waren so weit weg, dass ich auch nicht auf's Podium gekommen wäre, wenn ich den Fehler am Kreisverkehr nicht gemacht hätte. Ein Lob möchte ich noch an den Veranstalter richten. Die Organisation war wie immer perfekt, die Strecke super abgesichert und das Kuchenbuffet im Ziel grandios. Auch waren sehr engagierte Zuschauer an der Strecke. Ich bin oft mit Namen angesprochen und angefeuert worden. 

Fazit: Königsbrunn ist immer wieder eine anspruchsvolle aber schöne Veranstaltung.

Christian Ohantel

 

Triathlon Lauingen

Am letzten Wochenende hatte der TV Lauingen zum Triathlon eingeladen. Bei optimalen Wetterbedingungen war für jeden etwas dabei. Am Samstag gab es neben dem Kidsrace im und um den Auwaldsee noch Mannschaftstriathlon und die Ligawettkämpfe mit Bike and Run. Am Sonntag konnte man wählen zwischen Volksdistanz, olympischer und Mitteldistanz.
Um 09:00 Uhr viel der Startschuss für die Mitteldistanz. Etwa 80 Starter machten sich auf in drei Runden mit kurzem Landgang 2.200m zu schwimmen. Ist nicht immer ganz so einfach in dem Gewusel die Wendemarken anzupeilen. Also verlässt sich jeder auf den Vordermann, was im geordneten Mittelfeld mehr oder weniger funktioniert. Der Wechsel auf das Rad war direkt am Strand und nach kurzem schieben, hieß es in vier Runden á 20km auf der flachen Strecke, bei mäßigem Wind einen guten Rhythmus zu finden. Nicht ganz einfach waren die engen Wendepunkte, einer davon mitten auf dem Radhausplatz unter den Augen der Zuschauer. Also ja keinen Fahrfehler und raus aus der Kurve. Der Wechsel in die Laufschuhe war ebenfalls in der Stadt. Da die kürzeren Distanzen parallel liefen, waren die ersten 30m mit den Rädern und Wechselboxen der Teilnehmer der Kurzdistanzen belegt. Also runter vom Rad und schieben, bis man seinen Platz am 'Ende' der Reihe gefunden hatte - vor allem wenn man wie ich kurzfristig nachgemeldet hat. Gelaufen wurde an der Donau entlang ebenfalls vier Runden á 5 km. So langsam wurde es ziemlich heiß und jeder war froh über die ausreichende Versorgung mit Wasser. Das Gute an den Runden war, dass man die Vereinskollegen öfters traf und sich gegenseitig anfeuern konnte. Hin und wieder flog auch Faris Al-Sultan, ehemals Triathlonprofi vorbei, der den Schlussläufer in einer Staffel machte. Nach den 20km und insgesamt 4:39 h war ich dann doch froh, als ich am Rathaus ins Ziel einlaufen konnte. Nach all den Gels und Isos gibt es wohl nichts Herrlicheres als ein kühles Bierchen - natürlich alkoholfrei :-)

Frank Kühne

 

Ironman 70.3 Kraichgau

Am 11.6.17 starteten ca. 2000 Athleten beim Ironman 70.3 Kraichgau. Nach den 1,9 km schwimmen lag ich mit einer Schwimmzeit von 43 Minuten auf dem 4. und letzten Platz der Altersklasse M 65. Beim Radfahren über 90 km auf der sehr hügeligen Strecke im Land der Tausend Hügel könnte ich gut aufholen und mit einer Radzeit von 2:59 Stunden den Rückstand vom Schwimmen mehr als wettmachen. Auf der Laufstrecke lief es zunächst ganz gut, bevor ich bei km 12 wieder "meine" Zerrung im Oberschenkel bekam. Ich wollte schon aufgeben, folgte dann aber dem Rat eines Begleiters und lief mit kurzen Tippelschritten die restlichen 9 km und erreichte so noch eine Halbmarathonzeit von 2:06 Stunden. Offensichtlich hatten bei der extremen Hitze auch meine Mitstreiter ihre Probleme. Trotz meiner mit Abstand schlechtesten Laufzeit für einen HM gewann ich zu meiner Überraschung die Altersklasse. 

Auch in der Gesamtwertung der Männer reichte es immerhin noch zu Platz 848 von 1653 im Ziel.

Wolfgang Geiger