Sektion Touren - Berichte aus der aktuellen Saison

 

Osterradsportwoche - Chiclana 2017

Wie die letzten Jahre machten sich auch dieses Jahr sieben sonnenhungrige RSCler nebst drei charmanten Begleiterinnen auf zu einer Woche Radurlaub unter südlicher Sonne. Es wurden ja seit 2006 viele Gegenden unsicher gemacht, wie die italienische Adriaküste und Toskana, sowie Kroatien und Mallorca. Seit vier Jahren ist jetzt das spanische Festland im Repertoire und zwar von der Costa Blanca um Alicante bis südlich und westlich von Malaga bis Gibraltar. Diesmal hat es uns auf die Atlantikseite verschlagen, nämlich nach Chiclana an den wunderbaren und weitläufigen Stränden der Costa de la Luz und der Hügellandschaft im Hinterland. Die Gegend ist bei weitem nicht so bergig wie sonst gewohnt in Spanien und so haben wir beim bekannten Radverleiher Hürzeler, der im Nachbarhotel eine Station betreibt, eine Bergtour gebucht. Diese Tour führte uns nach ca. 80-minütiger Busanreise in den Grazalema-Nationalpark, wohl die schönste spanische Bergregion. Kein Wunder dass die Vuelta regelmässig Etappen durch diesem herrlichen Landstrich macht und das TOUR-Magazin schon mehrfach darüber berichtete. Nachdem wir diese Route auf unseren Garmins hatten , fuhren wir die Strecke allein ab und schlossen uns nicht der geführten Hürzeler-Truppe an. Insgesamt waren etwa 30 Radler mitgekommen. 20170415 161423 Nicht alle wagten sich wie wir an die grosse Schleife mit 95 km und mehr als 2000 hm, mit allerdings gnädigen Steigungsprozenten. Die Meringer Masters-Gruppe war dann auch mit die erste die wieder am Parkplatz ankam. Mit traumhaften Ausblicken war es eine würdige Königsetappe, die bei so manchem auch etwas Sonnenbrand und pochende Oberschenkel hinterliess. Auch die anderen Tage mit Strecken am Meer entlang oder in malerische weisse Dörfer im Hinterland konnten sich sehen lassen so dass das Fazit durchweg positiv ausfiel nach mehr als 600 absolvierten Radkilometern. Ein einziger Plattfuss war das ganze Problemchen in dieser Woche, das hinterlässt einen sehr zufriedenen Eindruck, genauso wie die Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad und Sonne pur. Das Hotel VALENTIN in Sancti Petri hat uns nach den Touren verwöhnt mit einem grosszügigen Pool- und Gartenbereich. Auch das Essen liess keinen Wunsch offen. Das hatten wir uns nach dem Radeln auch jeden Tag verdient. Auch die nichtradelnden Damen unserer Truppe machten mit ihrem Mietwagen die Gegend unsicher und von Arcos und Cadiz bis ins doch weit entfernte Sevilla wurde jedes Highlight mitgenommen. An einigen Abenden konnte man auch bei den Ladies einen gewissen Ermüdungszustand erkennen. Erwähnenswert ist noch der stramme Wind der erst am dritten Tag förmlich spurlos verschwand und der uns doch bei den jeweiligen Hinfahrten einige Körner gekostet hat. Dafür war dann der Rückweg ins Hotel quasi eine Tiefflugepisode die auf dem Tacho so manchesmal die Tempomarke 50 erschienen liess. Auf der Geraden wohlgemerkt. Ob wir bei diesem Wind im Meringer Umland auch aufs Rad gestiegen wären ist allerdings fraglich.

Bleibt noch das Fazit: Nach dem Trainingslager ist vor dem Trainingslager und mal sehen wohin es uns 2018 verschlägt.

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