Sektion Touren - Berichte aus der aktuellen Saison

 

Biergartentour zur Kuchenoma nach Windach

Sieben RSC´ler nutzten am 18.07 das schöne Wetter um eine gemütliche 110km Biergartenrunde zu fahren. Die Strecke führte die Fahrer über Vilgertshofen, Reichling aussichtsreich nach Rott. Für den Rückweg hatte Guide Effe eine für Alle unbekannte Variante aus seinem Touren Archiv ausgegraben. Ausschließlich kleinste asphaltierte Feldwege zwischen Rott und Finning machten die Fahrt zum spannenden Erlebnis. Urplötzlich in Windach angekommen hatten wir uns eine ausgiebige Pause bei unserer Kuchenoma verdient. Mit lecker Käsekuchen und Bienenstich gestärkt flogen wir die finalen Kilometer zurück nach Mering.

 

KTH 2017 - "ein Bergfest mit 25 Freunden"

Bericht

Was habe ich mir im Vorfeld Gedanken und vielleicht auch ein wenig Sorgen gemacht ob für unsere zähen Masters das doch teilweise sehr anspruchsvolle Tagesprogramm nicht zu schwer ist. Aber alle Zweifel waren unberechtigt...Andreas, Ernst und Jürgen reisten bereits einen Tag früher als der Rest der Truppe an um sich ein wenig "warm zu fahren". Was die Drei jedoch unter "warm fahren" verstanden ließ uns alle in Ehrfurcht erstarren... Vielleicht was es das wie immer vorab ausgehändigte Roadbook bei welchem sie feststellten das keine ausreichend schwere Tagestour auf dem Programm stand? Na ja egal, wir haben es nicht erfahren was die Drei letzten Endes dazu bewogen hat die bisher härtest Tour mit den Meisten Höhenmetern in der mittlerweile siebenjährigen Geschichte von KTH zu fahren.... Auch unser Werner ließ es sich am Ruhetag nicht nehmen am Ende des Tages noch eine Wahnsinns Rampe auf den Monte Penagel in Angriff zu nehmen (das Bier trinken wir beim Grillfest). Nochmal tausend Respekt Männer für diese "ungewollte" Höchstleistungen, aber Ihr habt ja schon in der Toskana bewiesen das euch selbst Autobahnen nicht aufhalten können :-)) Ich werde eure Potentiale für die Touren Planung 2018 berücksichtigen.....versprochen. Der Rest des diesjährigen KTH im schönen Südtirol war wie immer einfach nur ausgesprochen schön und harmonisch. Das täglich Gemeinsame erleben von traumhaften Bergtouren mit Freunden in malerischer Landschaft das war auch diesmal das Rezept für unvergessliche Tage. Atemberaubende Straßen wie Seiser Alm, Nigerpass, Karrerpass, Lavazejoch und viele mehr wurden meist in zwei Gruppen unter die Räder genommen, und in vollen Zügen genossen. Nach getaner Arbeit ließen wir den Tag am Pool und beim abendlichen "Panoramaessen" ausklingen. Wie immer viel zu schnell vergingen fünf Tage mit schönsten Erinnerungen für die Ewigkeit. Festgehalten wurden diese in zahlreichen Bildern...

Für alle die Lust haben nächstes Jahr wieder oder erstmals dabei zu sein können sich schon mal das Christi Himmelfahrt Wochenende 2018 vormerken...dann heiß es wieder zum achten Mal in Folge "KTH beim RSC".

Stefan Effenberger

Bilder der fünf Tage

RSC Tourausfahrt zum Hartentahler Hof

Eine rundum schöne Tourenausfahrt genossen 22 RSC´ler bei bestem Wetter am 30.04 zum Hartentahler Hof bei Bad Wörishofen. Die Stimmung war ausgelassen und das Tempo absolute Nebensache...so soll es sein bei unserern Touren Ausfahrten. Die rund 120km Strecke über Hurlach, Dillishausen, Türkheim und Schwabeck war perfekt zum entspannten Rollen geeignet und
hat allen riesen Spaß gemacht. Erfreulich war zudem auch das viele neue (noch) nicht RSC´ler an der Ausfahrt teilgenommen haben. 

Ein paar Bilder von unserer Tour haben wir auch gemacht...

Fotos

 

Osterradsportwoche - Chiclana 2017

Wie die letzten Jahre machten sich auch dieses Jahr sieben sonnenhungrige RSCler nebst drei charmanten Begleiterinnen auf zu einer Woche Radurlaub unter südlicher Sonne. Es wurden ja seit 2006 viele Gegenden unsicher gemacht, wie die italienische Adriaküste und Toskana, sowie Kroatien und Mallorca. Seit vier Jahren ist jetzt das spanische Festland im Repertoire und zwar von der Costa Blanca um Alicante bis südlich und westlich von Malaga bis Gibraltar. Diesmal hat es uns auf die Atlantikseite verschlagen, nämlich nach Chiclana an den wunderbaren und weitläufigen Stränden der Costa de la Luz und der Hügellandschaft im Hinterland. Die Gegend ist bei weitem nicht so bergig wie sonst gewohnt in Spanien und so haben wir beim bekannten Radverleiher Hürzeler, der im Nachbarhotel eine Station betreibt, eine Bergtour gebucht. Diese Tour führte uns nach ca. 80-minütiger Busanreise in den Grazalema-Nationalpark, wohl die schönste spanische Bergregion. Kein Wunder dass die Vuelta regelmässig Etappen durch diesem herrlichen Landstrich macht und das TOUR-Magazin schon mehrfach darüber berichtete. Nachdem wir diese Route auf unseren Garmins hatten , fuhren wir die Strecke allein ab und schlossen uns nicht der geführten Hürzeler-Truppe an. Insgesamt waren etwa 30 Radler mitgekommen. 20170415 161423 Nicht alle wagten sich wie wir an die grosse Schleife mit 95 km und mehr als 2000 hm, mit allerdings gnädigen Steigungsprozenten. Die Meringer Masters-Gruppe war dann auch mit die erste die wieder am Parkplatz ankam. Mit traumhaften Ausblicken war es eine würdige Königsetappe, die bei so manchem auch etwas Sonnenbrand und pochende Oberschenkel hinterliess. Auch die anderen Tage mit Strecken am Meer entlang oder in malerische weisse Dörfer im Hinterland konnten sich sehen lassen so dass das Fazit durchweg positiv ausfiel nach mehr als 600 absolvierten Radkilometern. Ein einziger Plattfuss war das ganze Problemchen in dieser Woche, das hinterlässt einen sehr zufriedenen Eindruck, genauso wie die Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad und Sonne pur. Das Hotel VALENTIN in Sancti Petri hat uns nach den Touren verwöhnt mit einem grosszügigen Pool- und Gartenbereich. Auch das Essen liess keinen Wunsch offen. Das hatten wir uns nach dem Radeln auch jeden Tag verdient. Auch die nichtradelnden Damen unserer Truppe machten mit ihrem Mietwagen die Gegend unsicher und von Arcos und Cadiz bis ins doch weit entfernte Sevilla wurde jedes Highlight mitgenommen. An einigen Abenden konnte man auch bei den Ladies einen gewissen Ermüdungszustand erkennen. Erwähnenswert ist noch der stramme Wind der erst am dritten Tag förmlich spurlos verschwand und der uns doch bei den jeweiligen Hinfahrten einige Körner gekostet hat. Dafür war dann der Rückweg ins Hotel quasi eine Tiefflugepisode die auf dem Tacho so manchesmal die Tempomarke 50 erschienen liess. Auf der Geraden wohlgemerkt. Ob wir bei diesem Wind im Meringer Umland auch aufs Rad gestiegen wären ist allerdings fraglich.

Bleibt noch das Fazit: Nach dem Trainingslager ist vor dem Trainingslager und mal sehen wohin es uns 2018 verschlägt.

Fotos