Sektion Lizenz - Berichte aus der aktuellen Saison

 

Radcross Rennen Vaihingen

Nachdem die Crossrennen in Bayern an einer Hand abzählen kannst, bin ich nach Vaihingen in BW gefahren. Etwa 20% der Strecke führen über Asphalt, der Rest geht ziemlich eckig über eine Wiese. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage waren die Grasflächen ziemlich aufgeweicht. Da ich noch keine DC-Punkte habe, bin ich erst in die vorletzte Startreihe aufgerufen worden.
Der Start lief optimal. Ich bin mitten im Feld in den Parcours eingefahren, ein kurzer Stau an der ersten technischen Passage, dann ging's rein in die nassen Wiesen und der Dreck spritzte von allen Seiten hoch. Von Runde zu Runde wurde der Untergrund matschiger und schwieriger zu fahren. Einige enge Kehren, die beim Einfahren noch problemlos durchgingen, waren inzwischen laufend schneller zu passieren. Ich kam aber immer besser mit dem Kurs zurecht und war in der Lage drei Fahrer in Sichtweite einzuholen und vorbeizufahren. Mein Rad setzte sich dabei so mit Gras zu, dass ich Ende der dritten Runde durch einen groben Kettenklemmer zum Stehen kam. Meine Befürchtung eines Schaltwerkabrisses bestätigte sich nicht, aber die Kette ist irgendwie aus dem Schaltkäfig geglitten. Auf die Schnelle war das nicht zu beheben, so bin ich noch ins Ziel gelaufen und hab mich da abgemeldet.
Schade, aber zumindest kein teurer Schaden, die Kette hab ich wieder einfädeln können.

Christian Ohantel

 

Red Hook Crit in New York

Dass Ramona ohne Schaltung und Bremsen zurecht kommt, hat sie in der Vergangenheit schon bei zahlreichen Bahnwettkämpfen bewiesen. Doch seit diesem Jahr setzt sie auch bei Straßenrennen auf das Fixie. Mit dem Red Hook Crit im New Yorker Stadtteil Brooklyn startete die 22-jährige in die Saison 2017. Nach einem guten 18ten Platz in der Qualifikation zog Ramona in das Finale ein. Hier kam es bereits zu Beginn des Rennens zu einem schweren Sturz, bei dem auch die RSC ́lerin zu Fall kam. Außer kleineren Schürfwunden und blauen Flecken blieb sie von größeren Verletzungen verschont. Anders sah es jedoch bei ihrem Rad aus. Sowohl das Vorder- als auch das Hinterrad wurde vom Sturz total ausgespeicht. Eine Fortsetzung des Rennens schien nicht möglich. Zum Glück entschied sich der Veranstalter dazu, das Rennen anzuhalten und nach einer kurzen Pause neu zu starten. Während der Rennunterbrechung wechselte Freund Yannick die kaputten Laufräder und beseitigte kleinere Schäden am Rad. Dank Yannick konnte sie das Rennen fortsetzen und beendete den Wettkampf im hintere Drittel. Im Anschluss an das Frauenrennen konnte auch Yannick im Finale der Männer seine gute Form unter Beweis stellen. Für Ramona und Yannick war es – trotz Sturz – ein tolles Rennwochenende. Ende Juli werden die beiden beim zweiten Lauf der Serie, in London, am Start stehen.

 

Video vom Sturz

Ramona Weiss

 

Bayrische Meisterschaften im Zeitfahren

Daniel Hilbert ging am 06.05. in Pillnach bei den bayrischen Meisterschaften im Zeitfahren an den Start. Bei Sonnenschein und Temperaturen um 20°C ging es über fünf Runden auf den sechundzwanzig Kilometer langen Kurs. Obwohl er eigentlich ein Triathlet ist, konnte er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43.3 km/h einen sehr guten 19. Platz erreichen. Am Start waren 44 Atlethen.

Daniel Hilbert/Thomas Borger

 

Aichacher Strassenpreis 2017

Das erste Rennen der Saison, verlief aus Sicht des RSC Mering ernüchternd. Insgesamt drei Fahrer vom RSC waren beim Aichacher Straßenpreis vertreten. Dennis Biederer und David Rother in der C-Klasse, Richard Weiß​ bei den Masters. Wie so oft war die Form so früh in der Saison das große Fragezeichen. Dennis und David mussten früh die Segel streichen, während Richard nach der 4. Runde die Startnummer vom Trikot nahm. Da half selbst die extra aus Mering angereiste Unterstützung nicht viel.

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